💗, liebe Cruncher!
In ca. einem Monat ist Valentinstag – und vorausschauenderweise kommt hier ein KI-Romantik-Servicehinweis.
Solltet ihr eurer Geliebten / eurem Geliebten am 14. Februar einen Heiratsantrag machen und sollte er / sie “Ja!” sagen (🤞), solltet ihr dann irgendwann vor dem Traualtar stehen – dann solltet ihr euren Eheschwur nicht von KI schreiben lassen.
Hat dieses Paar in den Niederlanden nämlich gemacht – und weil ChatGPT nicht die korrekten Gelübde vorbereitet hatte, ist die Ehe nun von einem Gericht annulliert worden.

Sina Schnepper, Associate Editor aicrunch ([email protected])
Before The Bell
Top Story: Gründungsrekord in 🇩🇪 (vor allem in München) – dank KI

Markus Söder freut sich: Start-up-Gründungen in Bayern boomen
Was ist passiert? 2025 wurden in Deutschland 3.568 Start-ups gegründet – 29 % mehr als 2024, vor allem getrieben von der KI-Euphorie 🦿
LLMs & Lederhosen: Berlin bleibt mit 619 Gründungen (+24 %) vorne, aber Bayern explodiert mit 785 Start-ups (+46 %) – und München führt bei Gründungen pro Kopf (think: dank TU München und Nähe zu Corporates wie Siemens und BMW)
Die Details: 27 % aller neuen Start-ups nutzen KI als zentralen Bestandteil ihres Geschäftsmodells – von Software über Medizin bis Industrie
By the Numbers: Der Startup-Verband zählte zusammen mit startupdetector 3.568 neue Wachstumsfirmen in 2025 – die meisten davon im Software-Bereich (853)
Grundlage der Auswertung: Sind übrigens die von startupdetector erfassten Handelsregisterdaten zu Startup-Neugründungen in Deutschland, die seit 2019 systematisch ausgewertet werden
Alles dank AI? KI macht Gründungen einfacher und eröffnet neue Geschäftsfelder – von automatisierter Softwareentwicklung bis zu personalisierten Gesundheitslösungen, die früher Millionen an Entwicklungsbudget gebraucht hätten
Campus Capital: Nach München und Berlin folgen Aachen, Potsdam, Heidelberg und Darmstadt bei den Gründungen pro Kopf – ein Zeichen dafür, dass Tech-Transfer aus der Wissenschaft funktioniert 📚
Warum das wichtig ist: Weil der Gründungsrekord zeigt, dass Deutschland Ideen hat – und es auch bei der Start-up-Finanzierung gute News gibt
Speed & Seed: Deutsche Start-ups kamen zuletzt wieder etwas leichter an Wagniskapital von Investoren, zeigen neue Zahlen der Förderbank KfW ➡️ Demnach flossen allein in Q4 2025 rund €2 Mrd., die Finanzierungslage 2025 hat sich damit gegenüber dem Vorjahr verbessert
Reality Check: Ein Teil des Booms mag allerdings auch in der aktuellen Wirtschaftskrise begründet sein – wenn Jobs knapp werden, machen sich mehr Menschen selbstständig, und KI-Tools machen das einfacher möglich als je zuvor
Further Reading: Heise, Startup-Verband, Handelsblatt
UNSER PARTNER: quirion.Ai
Warum diese KI gezielt nachfragt – bevor sie einordnet

Was ist passiert: Viele KI-Tools liefern sofort Antworten – egal, ob die Frage gut gestellt ist oder nicht. Bei komplexen Themen wie Geldanlage führt das oft zu falschen Schlüssen.
Worum es geht: quirion.Ai macht es smarter. ➡️ Statt direkt Tipps auszuspielen, stellt der KI-Finanzassistent gezielte Rückfragen, wenn relevante Informationen fehlen – etwa zu Zielen, Zeithorizont oder Erwartungen. Erst dann folgt eine fundierte Einordnung auf Basis finanzwissenschaftlicher Methodik.
Warum das zählt: Weil gute Anlageentscheidungen mit den richtigen Fragen beginnen – nicht mit schnellen Antworten.
👉 Jetzt quirion.Ai testen
Big Bets: OpenAI verteilt $50 Mrd. – und macht Mitarbeiter zu Miteigentümern

OpenAI-CEO Sam Altman: Rechnet die Mitarbeiterbeteiligungen hier scheinbar nochmal durch (Foto: IMAGO / Anadolu Agency)
Was ist passiert? OpenAI hat im Herbst laut The Information Aktien im Wert von $50 Mrd. für Mitarbeiter zurückgelegt (Cruncher wissen: Das entspricht 10 % der damaligen $500-Mrd.-Bewertung)
Mitarbeiter ➡️ Miteigentümer: Zusammen mit bereits ausgegebenen Anteilen im Wert von $80 Mrd. gehören Mitarbeitern nun rund 26 % des Unternehmens – OpenAI sichert sich Loyalität also auch über Mitarbeiter-Beteiligung, nicht nur über Gehälter
Cash Crunch: Das Aktienpaket ist OpenAIs Antwort auf aggressive Talentjagd – Google DeepMind, Anthropic, Elon Musks xAI und vor allem Meta boten OpeanAI-Spitzenforschern immer wieder Millionen-Vergütungspakete, um sie abzuwerben
Warum das wichtig ist: Weil OpenAI lieber $50 Mrd. an Mitarbeiter verteilt, als im KI-Rennen gegen finanzkräftigere Tech-Riesen den Kürzeren zu ziehen
OpenAI Outlook: OpenAI verhandelt derweil laut Insidern bereits über eine neue Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von $750 Mrd. – ein Sprung von 50 % in nur drei Monaten seit Oktober
Further Reading: Reuters, The Information, Bloomberg
Top Reads
⚖️ Elon Musk darf seine Klage gegen OpenAI vor Gericht bringen – eine US-Richterin sieht genug Beweise, dass Sam Altman und Co. ihm versprachen, OpenAI als Non-Profit zu führen, bevor sie 2019 auf Gewinnmaximierung umschwenkten. Musk, der 2018 ausstieg und später xAI gründete, fordert jetzt Schadenersatz für seine $38-Mio.-Frühfinanzierung – der Prozessbeginn ist für März angesetzt. (Deep Dive)
💻 Nvidia $NVDA ( ▲ 0.04% ) verlangt von chinesischen Kunden für H200-AI-Chips jetzt Vollzahlung im Voraus – ohne Storno-Optionen. Der Grund: Unsicherheit darüber, ob Peking die Lieferungen genehmigt, nachdem chinesische Tech-Firmen bereits über 2 Mio. Chips à $27k bestellt haben. (Deep Dive)
💸 Snowflake $SNOW ( ▲ 0.54% ) übernimmt Observe, eine Plattform, die von Tag eins auf Snowflakes Datenbanken aufgebaut wurde und Unternehmen hilft, Software-Performance und Bugs zu monitoren. Der Deal soll rund $1 Mrd. wert sein – Snowflakes größte Übernahme bisher – und folgt auf eine Serie von KI-getriebenen Zukäufen wie Crunchy Data und Datavolo. (Deep Dive)
🇫🇷 Mistral AI hat einen Rahmenvertrag mit dem französischen Verteidigungsministerium abgeschlossen, der es Streitkräften und angeschlossenen Behörden ermöglicht, die KI-Modelle und Services des Unternehmens zu nutzen. Die Lösungen werden auf französischer Infrastruktur betrieben, und Mistral wird Modelle speziell auf Verteidigungsdaten trainieren. (Deep Dive)
🔌 S&P Global $SPGI ( ▲ 0.47% ) prognostiziert, dass die globale Kupfernachfrage bis 2040 um 50% auf 42 Mio. Tonnen jährlich steigen wird – getrieben von KI, Verteidigung und Robotik statt nur von E-Autos. Ohne neue Minen und mehr Recycling droht eine jährliche Versorgungslücke von über 10 Mio. Tonnen. (Deep Dive)
Headlines
EU-Kommission: Verlangt von X Dokumenten-Aufbewahrung zu Grok bis Jahresende (Deep Dive)
Google: Führt personalisierte KI-Inbox für Gmail ein (Deep Dive)
Google & Character.AI: Einigen sich mit Klägern auf erste Vergleiche nach mutmaßlichen Suiziden nach Chatbot-Nutzung (Deep Dive)
Ford: Entwickelt KI-Assistent und verbessert BlueCruise-System (Deep Dive)
ANZEIGE
Job Board
📌 Synmatch AI: Founders Associate Internship, Berlin
📌 HTGF: Senior Investment Manager, Bonn / Berlin / München
📌 OpenAI: Product Manager (Integrity), London
📌 DeepL: Senior Technical Product Manager | AI Systems, Deutschland / London
📌 Cohere: Country Manager – Germany, Berlin / Frankfurt
📌 May Ventures: Investment Associate VC, Münster
📌 Aleph Alpha: Legal Working Student, Heidelberg
📌 Marvel Fusion: Intern Marketing & Communications, München
What Do You Meme?

CRUNCHING ON
marketscrunch: Dein kompaktes Börsen-Daily. ➡️ Hier anmelden
cryptocrunch: Tägliche Updates zu BTC, ETH & Co. – nicht nur für HODLer! ➡️ Hier anmelden
dealscrunch: Tägliche News aus PE, M&A und VC. ➡️ Hier anmelden
immocrunch: Unternehmen, Projekte, Personalien – Fachwissen aus der und für die Immobilien-Branche. ➡️ Hier anmelden
consultingcrunch: Die wichtigsten Updates und Personalien, jeden Montag – für alle mit und ohne Senator-Status. ➡️ Hier anmelden
Wie fandest du die heutige Ausgabe?
✏️ Wurde dir diese E-Mail weitergeleitet? Dann melde dich hier an, um aicrunch werktäglich um 6:00 Uhr in deiner Inbox zu haben.